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Aktuelle Windgefahr

Aktualisiert am: 19.01.2017, 03:07

Aktuelle Windgefahr für die ganze Schweiz

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Wind: Keine oder geringe Gefahr, Stufe 1

Naturgefahrenbulletin

Naturgefahrenbulletin des Bundes

Ausgabedatum: Mittwoch, 18. Januar 2017 18:00 Uhr
Nächste Information: letzte Information

Stürmische Bise bei Dauerfrost

Der Bisengradient lässt allmählich weiter nach und die Windgeschwindigkeit ebenfalls. Die Temperatur bleibt negativ und in der Nähe von Gewässern kann sich mit Gischt immer noch Eis bilden. Überdies können regional noch Schneeverwehungen auftreten.
Prozess Stufe Betroffene Gebiete von bis
Wind 3 Estavayer - Cudrefin, Genève, Morges - Cossonay, Nyon - Terre Sainte, Plaine de l'Orbe 17.01.17, 00 Uhr 18.01.17, 18 Uhr

Wind

Aktuelle Situation

Zwischen einem Hoch über Nordwesteuropa und einem Tief über Italien schwächt sich die Bise auf der Alpennordseite ab.

Die stürmische Bise brachte folgende Böenspitzen (in km/h): Genf 88, Nyon 94, St-Prex 93, Bière 89, Mathod 86, Neuenburg 84. Zudem sind auf zahlreichen Strassenabschnitten Schneeverwehungen und an den Ufern der Gewässer gefrierende Gischt aufgetreten.

Prognose

Die Bisenströmung schwächt sich weiter ab, bleibt aber bestehen. Die Böenspitzen erreichen am Mittwochabend noch 40 bis 60 km/h, am Donnerstag noch 20 bis 40 km/h. Ebenso bleibt die Temperatur unter dem Gefrierpunkt.


Naturgefahrenbulletin des Bundes

Ausgabedatum: Mittwoch, 18. Januar 2017 12:00 Uhr
Nächste Information: Mittwoch, 18. Januar 2017 18:00 Uhr

Stürmische Bise bei Dauerfrost

Der Bisengradient lässt allmählich weiter nach und die Windgeschwindigkeit ebenfalls. Die Temperatur bleibt negativ und in der Nähe von Gewässern kann sich mit Gischt immer noch Eis bilden. Überdies können regional noch Schneeverwehungen auftreten.
Prozess Stufe Betroffene Gebiete von bis
Wind 3 Estavayer - Cudrefin, Genève, Morges - Cossonay, Nyon - Terre Sainte, Plaine de l'Orbe 17.01.17, 00 Uhr 18.01.17, 18 Uhr

Wind

Aktuelle Situation

Zwischen einem Hoch über Nordwesteuropa und einem Tief über Italien wird mit einer allmählich weiter nachlassenden Bisenströmung immer noch polare Kontinentalluft zur Schweiz geführt.

Gestern Dienstag hat die Bise in den gewarnten Regionen mit Böenspitzen von 84 bis 94 km/h ihre höchste Stärke erreicht. Zahlreiche Schneeverwehungen auf den Strassen sowie gefrierende Gischt an den Ufern der Gewässer wurden verzeichnet.

Prognose

Heute Mitwoch sind im Drei-Seen-Gebiet noch mittlere Windgeschwindikeiten von 30 bis 40 km/h und Böen von 50 bis 75 km/h zu erwarten. Es ist weiterhin mit regionalen Schneeverwehungen und mit einer gefühlten Temperatur von -10 bis -15 Grad zu rechnen. Im Genferseegebiet wird die Bise etwas schwächer sein (im Mittel 15 bis 30 km/h und Böen bis 60 km/h) und die gefühlte Temperatur bei etwa -10 Grad. Am Abend wird die Warnung mit weiter nachlassender Bisenströmung zu Ende gehen.



Kontextspalte

Gefahrenstufe 1 (Keine oder geringe Gefahr)
Gefahrenstufe 2 (Mässige Gefahr)
Gefahrenstufe 3 (Erhebliche Gefahr)
Gefahrenstufe 4 (Grosse Gefahr)
Gefahrenstufe 5 (Sehr grosse Gefahr)
Keine Gefahrenstufe
Gefahrenstufe 1 (Keine oder geringe Gefahr)

Windwarnungen werden in den Stufen der Stufen 2 bis 5 ausgegeben.

Gefahrenstufe 2 (Mässige Gefahr)
  • Turbulenz für die Leichtfliegerei
  • Erhöhter Wellengang auf Seen
  • Umstürzen von Gegenständen die nicht oder nur ungenügend befestigt sind
  • Abbrechen von kleineren Ästen

Verhalten:

Die lokale Wetterentwicklung beobachten, Wälder meiden, Gegenstände sichern und die Anweisungen der Behörden befolgen.

Stürmischer Wind in den tiefen und mittleren Lagen (inkl. Föhn): 70-90 km/h*

* Warnungen für Seen und Flugplätze werden unabhängig von den Warnungen für die Warnregionen und meist kurzfristig ausgegeben (idealerweise ca. 1-3 Stunden vor der Überschreitung von 25 kt (46 km/h).

Gefahrenstufe 3 (Erhebliche Gefahr)
  • Abbrechen von Ästen, Umstürzen einzelner Bäume
  • Beschädigung einzelner Dächer
  • Umstürzen von leicht verankerten, grossflächigen Gegenständen wie Zelten und Baugerüsten
  • Teilweise Beeinträchtigung des Strassen-, Schienen-, Wasser- und Luftverkehrs
  • Mögliche Einstellung des Betriebes von Skiliften und Seilbahnen

Verhalten:

Die lokale Wetterentwicklung beobachten, Sturmwarnungen an den Seen beachten, Wälder meiden, Gegenstände sichern und die Anweisungen der Behörden befolgen.

Windspitzen in den tiefen und mittleren Lagen (inkl. Föhn): 90-110 km/h

Windspitzen in den höheren Lagen (>1800 m.ü.M): 130-160 km/h

Gefahrenstufe 4 (Grosse Gefahr)
  • Umstürzen von Bäumen
  • Beschädigungen einzelner Gebäude und Dächer
  • Behinderung oder starke Einschränkung des Strassen-, Schienen-, Wasser- und Luftverkehrs
  • Umstürzen von fest verankerten grossflächigen Gegenständen wie Zelten und Baugerüsten sowie mobilen Gegenständen wie Gartenmöbel
  • Ausfälle der Stromversorgung und/oder Telefonverbindungen
  • Einstellung des Betriebes von Skiliften und Seilbahnen

Verhalten:

Die lokale Wetterentwicklung beobachten, Wälder meiden, Gegenstände sichern und die Anweisungen der Behörden befolgen.

Windspitzen in den tiefen und mittleren Lagen (inkl. Föhn): 110-140 km/h

Windspitzen in den höheren Lagen (>1800 m.ü.M): 160-200 km/h

Gefahrenstufe 5 (Sehr grosse Gefahr)
  • Umstürzen von Bäumen, ganzen Baumgruppen oder Waldpartien sowie Leitungsmasten.
  • Starke Beschädigungen an Gebäuden.
  • Störung oder Erliegen des Strassen-, Schienen-, Wasser- und Luftverkehrs.
  • Umkippen von grösseren (leeren) Fahrzeugen.
  • Umstürzen auch von fest verankerten grossflächigen Gegenständen wie Zelten und Baugerüsten sowie mobilen Gegenständen wie Gartenmöbel etc.
  • An den Seen grosse, über die Ufer treibende Wellen.
  • Grossräumige Ausfälle der Stromverbindung und / oder Telefonverbindungen.
  • Einstellung des Betriebes von Skiliften und Seilbahnen

Verhalten:

Die lokale Wetterentwicklung beobachten, Wälder meiden, Gegenstände sichern und die Anweisungen der Behörden befolgen.

Windspitzen in den tiefen und mittleren Lagen >140km/h

Windspitzen in den höheren Lagen (>1800 m.ü.M): >200km/h

Keine Gefahrenstufe

Windwarnungen werden während des ganzen Jahres ausgegeben.