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Prozess Stufe Betroffene Gebiete von bis
Hitze 4 Genferseebecken, Mittel- und Südtessin, Nordwestschweiz 29.07.26, 12 Uhr 05.08.26, 20 Uhr
Hitze 3 Niederungen Alpennordseite, Wallis, nördliches Tessin 29.07.26, 12 Uhr 05.08.26, 20 Uhr

Wetter (Stand: 28.07.2026, 11:00 Uhr)

Aktuelle Situation

Der Alpenraum befindet sicht in den nächsten Tagen am nördlichen Rand eines ausgedehnten Hochdruckgebiets über dem Mittelmeerraum. Die heisse und überwiegend stabil geschichtete Luftmasse hat einen subtropischen Ursprung.

Rückblick

In der aktuellen Situation nicht relevant.

Wahrscheinlichste Entwicklung

In den Niederungen der Nordwestschweiz liegen die Höchsttemperaturen zwischen 32 und 38 Grad, während in den übrigen Regionen der Deutschschweiz Höchstwerte zwischen 31 und 36 Grad erwartet werden. In der Westschweiz steigen die Höchstwerte auf 33 bis 35 Grad, in der westlichen Genferseeregion und im Rhonetal teilweise bis 38 Grad. Südlich der Alpen ist mit Höchsttemperaturen von 33 bis 36 Grad zu rechnen. Die Tiefsttemperaturen liegen in den Niederungen der Schweiz zwischen 18 und 23 Grad, wobei die höchsten Werte in der Nordwestschweiz, der Genferseeregion und in der Drei-Seen-Region erwartet werden. In leicht erhöhten Lagen auf der Alpensüdseite liegen die Tiefsttemperaturen bei 23 bis 24 Grad. Die stärkste Phase der Hitzewelle wird von Mittwoch bis Freitag erwartet.

In den städtischen Gebieten liegen die Tiefsttemperaturen in der Nacht um einige Grad höher als die oben genannten Werte, da die nächtliche Abkühlung dort langsamer und weniger ausgeprägt verläuft als in den umliegenden Regionen. Die Luftfeuchtigkeit beträgt tagsüber jeweils 30 bis 45%.

Unsicherheiten

Am Freitag und Samstag wird eine vorübergehend erhöhte Gewitteraktivität erwartet, vor allem in den Voralpen und in den Alpen. Dies könnte regional zu einer kurzzeitigen Abschwächung der Hitzewelle führen. Auch die darauffolgende Temperaturentwicklung ist noch ungewiss, vor allem nördlich der Alpen; es ist möglich, dass in der Nordwestschweiz die Schwellenwerte der Stufe 4 ab Samstag nicht mehr erreicht werden. Folglich ist auch das Ende der Hitzewelle noch ungewiss, insbesondere auf der Alpennordseite.