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Prozess Stufe Betroffene Gebiete von bis
Hitze 3 Basso Moesano, Mittel- und Südtessin 05.07.26, 12 Uhr 17.07.26, 20 Uhr

Wetter (Stand: 15.07.2026, 11:00 Uhr)

Aktuelle Situation

Das Hochdruckgebiet schwächt sich weiter ab. Mit einer Westströmung wird zunehmend feuchte und instabile Luft in den Alpenraum geführt.

Rückblick

In den vergangenen Tagen erreichten die Höchsttemperaturen in tiefen Lagen der Schweiz Werte zwischen 32 und 35 Grad. Gewitter am Nachmittag und Abend des Dienstags, 14. Juli, brachten den betroffenen Gebieten eine vorübergehende Abkühlung. Die Tiefsttemperaturen lagen nördlich der Alpen zwischen 15 und 21 Grad und auf der Alpensüdseite zwischen 18 und 23 Grad.

Wahrscheinlichste Entwicklung

Mit der weiterhin vorhandenen warmen Luftmasse ist in den kommenden Tagen mit erheblicher Gewittertätigkeit zu rechnen, wobei es lokal auch zu heftigen Gewittern kommen kann.

Nördlich der Alpen werden die Schwellenwerte für eine Hitzewelle voraussichtlich nicht mehr erreicht – allenfalls ist dies lokal noch möglich. Im Süden hingegen ist weiterhin mit einer Überschreitung dieser Grenzwerte zu rechnen. Die Höchsttemperaturen liegen dort zwischen 29 und 32 Grad.

Die Tiefsttemperaturen bewegen sich zwischen 17 Grad in den Ebenen und 23 Grad in Hügellagen. Während der heissesten Tageszeit liegt die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 35 und 50 %.

Die Tiefsttemperaturen werden in städtischen Gebieten um einige Grad höher ausfallen als im Umland, da die nächtliche Abkühlung dort langsamer und weniger ausgeprägt verläuft.

Unsicherheiten

Trotz der Gewitter werden sich die durchschnittlichen regionalen Temperaturen auf der Alpensüdseite weiterhin im Bereich der Hitzewellen-Schwellenwerte bewegen. Ab Freitag nimmt die Unsicherheit der Prognose zu, obwohl ein leichter Temperaturrückgang erwartet wird. Das Aufkommen des Nordföhns zwischen Samstag und Sonntag könnte die Höchsttemperaturen jedoch weiterhin über 30 Grad und die Durchschnittswerte nahe der Schwelle halten. Folglich lässt sich eine Verlängerung der Warnung bis Sonntag nicht gänzlich ausschliessen, auch wenn dies eher unwahrscheinlich bleibt.