Das kräftige Hochdruckgebiet über dem nahen Atlantik weitet sich in
den nächsten Tagen allmählich nach West- und Mitteleuropa aus und
sorgt für eine Phase mit stabilem und heissem Wetter.
Bereits ab Samstag erreichten die Höchstwerte auf der Alpensüdseite
32 bis 34 Grad, in den Tälern des Mittel- und Nordtessins mit
Nordwindunterstützung lokal bis 35 Grad. Am Montag wurde die
Schwelle für eine Hitzewarnung auch im Genferseegebiet und in der
Drei-Seen-Region lokal erreicht.
Die laufende Woche wird auch nördlich der Alpen von stabilem und
heissem Wetter geprägt sein. Ab Freitag wird die Luftmasse
allmählich feuchter, was sich insbesondere in den Bergen durch
verstärkte Gewittertätigkeit äussern wird.
Südlich der Alpen werden die Temperaturen verbreitet die
Schwellenwerte für eine Hitzewelle überschreiten, wobei die höchsten
Werte in leicht erhöhten Lagen und Stadtgebieten erwartet werden.
Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 31 und 34 Grad. Am Mittwoch –
und teilweise auch am Donnerstag – werden die höchsten Temperaturen
aufgrund des Nordwindes auf den Talsohlen des Nordtessins und des
Misox erwartet.
Die Tiefstwerte liegen zwischen 18 Grad in den Ebenen und 23 Grad in
leicht erhöhten Lagen. Während der heissesten Stunden bewegt sich
die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 25 % und 45 %.
Nördlich der Alpen werden ab heute Dienstag die Schwellenwerte für
eine Hitzewelle in einem Gebiet, das vom Genfersee über die
Drei-Seen-Region bis in die Nordwestschweiz reicht, überschritten,
ab Mittwoch gilt dies auch für das Chablais und das Wallis. In den
übrigen Niederungen der Alpennordseite werden diese Werte hingegen
voraussichtlich erst am Donnerstag oder Freitag erreicht. Die
Höchsttemperaturen liegen zwischen 31 und 35 Grad, bei einer
Luftfeuchtigkeit von 20 bis 40 % während der heissesten Tageszeit.
Die Tiefsttemperaturen bewegen sich zwischen 15 und 21 Grad.
In städtischen Gebieten werden die Tiefsttemperaturen im der ganzen
Schweiz um einige Grad höher liegen, da die nächtliche Abkühlung im
Vergleich zum Umland langsamer und weniger ausgeprägt verläuft.
Zwischen Freitag und Sonntag können mögliche Gewitter die Hitzewelle
etwas abschwächen. Es lässt sich derzeit jedoch nur schwer
abschätzen, wie grossflächig die Gewitter ausfallen oder in welchem
Masse sie die Niederungen betreffen.
Wann genau die Hitzewelle zu Ende geht, ist noch unsicher. Die
Warnungen gelten vorerst bis Montag, den 13. Juli, eine mögliche
Verlängerung wird jedoch in den kommenden Tagen auf der Grundlage
der neuesten Prognoseunterlagen neu bewertet.