| Prozess | Stufe | Betroffene Gebiete | von | bis |
|---|---|---|---|---|
| Hitze | 3 | Niederungen Alpensüdseite | 24.06.26, 12 Uhr | 03.07.26, 20 Uhr |
| Hitze | 3 | Basso Moesano, nördliches Tessin | 26.06.26, 12 Uhr | 30.06.26, 20 Uhr |
Das seit Tagen wetterbestimmende Hochdruckgebiet hat sich Richtung Osteuropa verlagert. Mit westlicher bis südwestlicher Höhenströmung erreicht weniger warme, aber feuchtere Luft die Alpennordseite und die Alpen. Südlich der Alpen ist die Luft weiterhin heiss, jedoch etwas trockener.
Während der rund 12 tägigen Hitzewelle wurden in den Niederungen beidseits der Alpen verbreitet Höchsttemperaturen zwischen 33 und 37 Grad gemessen. Der höchste Wert wurde am Samstag, 27.6. in Basel mit 39 Grad registriert. Die relative Luftfeuchtigkeit lag zum Zeitpunkt der Höchsttemperatur im Norden bei 25 bis 50 % und im Süden bei etwa 40 bis 60%.
In der Nacht lagen die Tiefsttemperaturen verbreitet bei 19 bis 22 Grad, regional sank die Temperatur nicht unter 23 bis 25 Grad.
Am Sonntag und Montagvormittag haben Gewitter gebietsweise für eine Abkühlung gesorgt. Auf der Alpensüdseite ist in der Folge die Luftfeuchtigkeit deutlich zurückgegangen.
Auf der Alpennordseite werden in der nun weniger heissen Luft Tagesmaxima von 26 bis 31 Grad erwartet. Die Hitzewelle ist damit zu Ende und die Hitzewarnungen der gesamten Alpennordseite und des Wallis wurden aufgehoben.
Auf der Alpensüdseite werden bis Dienstag verbreitet Tagesmaxima um 33 Grad erwartet, in der Nacht sinken die Temperaturen auf 17 bis 22 Grad und damit etwas tiefer als an den Vortagen. Vor allem in den städtischen Gebieten bleibt die Hitzebelastung aber hoch. Die relative Luftfeuchtigkeit liegt bei 35 bis 50%.
Im Mittel- und Südtessin dauert das heisse Wetter an, trotz einer vorübergehenden Störung am Mittwoch. Die Hitzewarnung im Mittel- und Südtessin sowie im unteren Misox wurde von Stufe 4 auf Stufe 3 herabgestuft und bis Freitag verlängert.
Auf der Alpensüdseite sinken ab Mitte der Woche die Temperaturen in der Nacht wahrscheinlich deutlich, wodurch sich die Hitzebelastung insbesondere in den Niederungen abschwächen könnte.