| Prozess | Stufe | Betroffene Gebiete | von | bis |
|---|---|---|---|---|
| Hitze | 4 | Nordwestschweiz | 18.06.26, 12 Uhr | 23.06.26, 20 Uhr |
| Hitze | 3 | Niederungen Alpennordseite, Niederungen Alpensüdseite, Wallis | 18.06.26, 12 Uhr | 23.06.26, 20 Uhr |
Ein umfangreiches und beständiges Hochdruckgebiet über Mittel- und Südeuropa bestimmt bis auf Weiteres das Wetter im Alpenraum.
Am Freitag wurden in den Niederungen verbreitet Höchsttemperaturen von 32 Grad gemessen. In den nördlichen Landesteilen und inneralpin war es mit bis zu 36 Grad der bislang heisseste Tag des Jahres. Die relative Luftfeuchtigkeit lag im Norden bei 25 bis 45 % und im Süden bei etwa 40 bis 45 %.
In der zweiten Tageshälfte breiteten sich Schauer und Gewitter von den Alpen auf die Alpennordseite aus. Diese brachten gebietsweise kräftigen Regen und sorgten so für eine vorübergehende Abkühlung, gleichzeitig aber auch für eine Anfeuchtung der Luft.
In der Nacht sank die Temperatur auf auf Tiefstwerte von 13 bis 18 Grad. In den städtischen Gebieten, in erhöhten Lagen sowie generell auf der Alpensüdseite wurden Tiefstwerte von 18 bis 23 Grad gemessen.
Am Samstag steigt die Temperatur in den Niederungen wieder verbreitet auf rund 33, in der Region Basel auf 36 Grad. Von Sonntag bis Dienstag werden verbreitet 34 bis 36 Grad erreicht. In der Nacht sinkt die Temperatur jeweils auf 16 bis 22 Grad. Generell sind die nächtlichen Temperaturen in städtischen Gebieten infolge des Wärmeinsel-Effektes um einige Grade höher, als im ländlichen Gebiet
Die Gewitterneigung ist vor allem im Flachland deutlich geringer als am Freitag, so dass nur noch lokal mit einer vorübergehenden Abkühlung gerechnet werden kann. In den Alpen sind die Schauer sowie Hitzegewitter etwas zahlreicher.
Die relative Luftfeuchtigkeit liegt tagsüber anfangs noch in einem Bereich von 30 bis 50%. Mit aufkommender Bise nimmt sie auf der Alpennordseite ab Montag etwas ab.
Die Unsicherheiten betreffen einerseits die Dauer der Hitzewelle und andererseits die Warnstufe.
Die Hitze dauert mit hoher Wahrscheinlichkeit bis am nächsten Wochenende an, wobei das Temperaturniveau ab Dienstag nochmals leicht ansteigt und in der zweiten Wochenhälfte seinen Höhepunkt erreicht. In dieser Phase wird die Warnung der Stufe 4 möglicherweise auf ein grösseres Gebiet ausgedehnt.
Zum Ende der Woche steigt das Gewitterrisiko sukzessive an. Moment scheint die Hitze aber mit hoher Wahrscheinlichkeit auch am kommenden Wochenende noch anzudauern.