Mit anhaltendem Schneefall und teils stürmischem West- bis
Nordwestwind wachsen die umfangreichen Triebschneeansammlungen
weiter an. Der viele Neu- und Triebschnee ist störanfällig. Es sind
viele spontane Lawinen zu erwarten. Diese können in tiefere
Schichten der Schneedecke durchreissen und sehr gross werden, dies
vor allem am nördlichen Alpenkamm, im Wallis, im Gotthardgebiet, in
Nordbünden und im Unterengadin nördlich des Inns. Besonders im
westlichsten und nördlichen Wallis sind auch vereinzelt extrem
grosse Lawinen möglich. Lawinen stossen vor allem in den typischen
Lawinenzügen bis in tiefe Lagen vor.
Westlichstes Unterwallis von Emosson bis zum Grossen St. Bernhard
und nördliches Wallis von Martigny bis ins Aletschgebiet: Sehr
grosse Lawinengefahr (Stufe 5):
In der Nacht fiel mehr Schnee
als erwartet. Viel Neuschnee und Triebschnee sind sehr störanfällig.
Lawinen können tiefere Schichten der Schneedecke mitreissen. Es sind
viele sehr grosse spontane Lawinen zu erwarten. Extrem grosse
spontane Lawinen sind möglich. Lawinen stossen vor allem in den
typischen Lawinenzügen bis in tiefe Lagen vor. Exponierte
Verkehrswege und exponierte Siedlungen sind gefährdet.
Den Weisungen der lokalen Behörden ist Folge zu leisten.
Übriger Alpennordhang ohne Voralpen, übriges Wallis, nördliches
Tessin, Graubünden: Grosse Lawinengefahr (Stufe 4):
Viel Neu-
und Triebschnee überlagern eine schwache Altschneedecke. Lawinen
können tiefere Schichten der Schneedecke mitreissen. Gebietsweise
sind viele sehr grosse spontane Lawinen zu erwarten und exponierte
Teile von Verkehrswegen sind gefährdet.
In Graubünden und im
Alpsteingebiet bezieht sich die Gefährdung v.a. auf alpines
Schneesportgelände. Vereinzelt sind aber auch dort sehr grosse
Lawinen möglich, die exponierte Teile von Verkehrswegen gefährden
können.
Detaillierte Informationen im Lawinenbulletin:
www.slf.ch