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Prozess Stufe Betroffene Gebiete von bis
Schnee 3 Zentrale Voralpen, Östliche Voralpen, östliches Berner Oberland 10.01.26, 06 Uhr 11.01.26, 06 Uhr

Wetter (Stand: 10.01.2026, 10:30 Uhr)

Aktuelle Situation

Das wetterbestimmende Sturmtief "Goretti" liegt am Samstag über Deutschland. Mit starkem von West auf Nordwest drehenden Winden wird feuchte und kältere Luft zur Alpennordseite geführt, wo sie sich am Alpennordhang bis Sonntagmorgen staut.

Rückblick

Zwischen Donnerstagmorgen und Samstagmorgen sind am westlichen Alpennordhang und in Teilen des Wallis oberhalb von 1700 bis 2000 m 50 bis 80, lokal um 100 cm Neuschnee gefallen. Darunter sowie in den übrigen Alpenregionen wurden 5 bis 30, lokal gegen 45 cm Neuschnee gemessen.

Wahrscheinlichste Entwicklung

Am zentralen und östlichen Alpennordhang werden bis Sonntagmorgen rund 10 bis 30, in erhöhten Lagen lokal bis 45 cm Neuschnee erwartet. Die Schneefallgrenze sinkt allmählich bis in die Niederungen. Am übrigen Alpennordhang, in Nordbünden sowie im Mittelland sind die Neuschneemengen geringer, weshalb für diese Regionen eine Schneewarnung der Stufe 2 aktiv ist.

Die Schneefälle werden in erhöhten Lagen von starkem bis stürmischem Wind begleitet.

Unsicherheiten

Die Schneeakkumulation unterhalb von rund 800 m ist u.a. abhängig davon, wie rasch die kältere Luft einsickert und abhängig von der Niederschlagsintensität. Besonders in den Westföhngebieten wie z.B. in der Region Luzern kann die Schneefallgrenze lokal noch länger höher bleiben. Auch die Niederschlagsmenge unterliegt vor allem in diesen Gebieten einer gewissen Unsicherheit.

Etwas unsicher ist die Niederschlagsmenge im Berner Oberland, je nachdem, wie rasch die Staueffekte einsetzen. In Teilen des Berner Oberlands sind deshalb ebenfalls Neuschneemengen der Stufe 3 möglich.