Das Sturmtief «Benjamin» hat die Nordsee erreicht und zieht in der Nacht auf Freitag langsam nordwärts. Damit lässt in der nach wie vor stürmischen Westströmung die Feuchtezufuhr zu den Alpen allmählich nach.
Auch die Feuchtzufuhr lässt in den kommenden Stunden weiter nach, womit die Intensität der Stauniederschläge im Unterwallis, im Chablais und im Waadtländer Jura kontinuierlich zurückgeht. Damit ist das Warnereignis des intensiven Dauerregens der Stufe 3 abgeschlossen ist.
Am Donnerstagvormittag frischte der Wind zuerst in den Bergen, mit der Kaltfront tagsüber dann auch in den Niederungen stürmisch auf. Auf den Gipfeln des Juras und der Voralpen wurden Windspitzen von 110 bis 150 km/h, in den Niederungen der Westschweiz sowie den Voralpen entlang 90 bis 110 km/h, lokal bis 125 km/h (Bière) gemessen. In den tiefen Lagen des zentralen und östlichen Flachlands waren die stärksten Böen im Bereich von 70 bis 105 km/h.
Zwischen Mitternacht und Donnerstagabend (16 Uhr) wurden im Unterwallis 25 bis 65 mm Niederschlag gemessen. Entlang des Juras fiel mit rund 20 mm etwas weniger Regen als erwartet.