Es werden Windböen in den Niederungen von 70 bis 110 km/h, in den Bergen oberhalb von 1000 Metern von 110 bis 130 km/h und oberhalb von rund 1800 m sogar bis zu 150 km/h erwartet. Am stärksten betroffen sind die höher gelegenen Regionen des Mittellandes oberhalb von 600 Metern sowie der Norden des Jura und die Region des oberen Genfersees. In den Bergen sind die exponierten Lagen des Jura und des Alpennordhanges am stärksten betroffen. Die intensivste Phase dauert in der Westschweiz noch bis etwa 15 Uhr, in der Deutschschweiz bis bis etwa 16Uhr. Der Sturm lässt in den Niederungen in der Folge langsam nach, bis Freitagmorgen sind jedoch weiterhin noch stürmische Winde bis 80 km/h möglich. In den Bergen wird der Sturm erst im Laufe des Freitags schwächer.
Im Unterwallis, im Chablais und im Waadtländer Jura werden zwischen Donnerstag 11 Uhr und 18 Uhr zusätzliche Niederschlagsmengen von 30 bis lokal 60 mm erwartet. Die Schneefallgrenze sinkt bis am Donnerstagabend von 2400 auf 1600 Meter.
Die mit diesem Tiefdruckgebiet verbundene Instabilität und möglichen Gewitter könnten lokal zu stärkeren Windböen führen, weshalb die angegebenen Windspitzen einen ausreichend grossen Bereich abdecken, um diesen Unsicherheiten Rechnung zu tragen.