Die Niederschläge beginnen in der Nacht zum Donnerstag von Westen her und breiten sich rasch auf alle Regionen aus. Die starken Höhenwinde tragen im Laufe des Donnerstags zu einer Intensivierung der Niederschläge bei, mit einer stärksten Phase der Niederschläge am Donnerstagnachmittag.
Vom westlichen Mittelland über den Jura und das Unterwallis bis zum Nordrand des Landes werden in 24 Stunden zwischen 40 und 80 mm Niederschlag erwartet, was einer Warnung der Stufe 3 entspricht. Stellenweise können diese Werte überschritten werden. In den südlich angrenzenden Gebieten fallen im gleichen Zeitraum 20 bis 40 mm, was einer Warnung der Stufe 2 entspricht. Die Schneefallgrenze liegt sehr hoch und liegt während eines grossen Teils des Ereignisses bei 3500 Metern, bevor sie gegen Ende des Ereignisses gegen 2800 m sinkt.
In den südlichen Regionen des Kantons Graubünden bleibt die Vorwarnung der Stufe 3 aktiv. Aufgrund der grossen Unsicherheit bezüglich der erwarteten Niederschlagsmengen wird eine Warnung der Stufe 2 oder 3 im Laufe des Donnerstagvormittags (26. September) ausgegeben.
Die genaue Position des sogenannten atmosphärischen Flusses (Zufuhr sehr feuchter Luft) sowie möglicherweise lokal auftrettende Gewitter führen zu einer erhöhten Unsicherheit betreffend Niederschlagssummen und den betroffenen Regionen.