Ein Höhentief liegt über Portugal. Mit einer südwestlichen Höhenströmung wird sehr warme und mit Saharastaub angereicherte Luft zur Schweiz geführt. Eine Luftmassengrenze zieht sich dabei von der Bretagne über Luxemburg bis nach Nordpolen.
In der Bodenseeregion bleibt es heute Mittwoch mit grosser Wahrscheinlichkeit trocken, auch wenn das Gewitterrisiko am Abend leicht ansteigt.
Am Donnerstag zieht das Höhentief in Richtung Nordspanien und es wird allmählich feuchtere Luft zum Alpenraum geführt. Die Föhnströmung über den Alpen nimmt zu.
In der Westschweiz und auf der Alpensüdseite, fallen 5-15 mm Niederschlag. Insbesondere am Jura und im westlichen Tessin stellenweise mehr. In der Nord- und Ostschweiz sowie im Engadin fällt wahrscheinlich erst wenig Niederschlag.
Am Freitag zieht der Trog über die Schweiz hinweg, aus Nordwesten fliesst dabei mit einer Kaltfront weniger warme Luft ein. Dabei sind mit einer teils starken südlichen Höhenströmung kräftige Niederschläge sehr wahrscheinlich. Von der Alpensüdseite ausgehend verlagern sich auch einige kräftige Schauer und Gewitter auf die Alpennordseite. Die Mengen und die Verteilung sind noch unsicher, ein Schwerpunkt dürfte aber auf der Alpensüdseite zu liegen kommen. Dort sind verbreitet 30 bis 50 mm möglich, stellenweise mehr. Auf der Alpennordseite sind 15 bis 30 mm zu erwarten, stellenweise bis 50 mm. Die Schneefallgrenze liegt hoch, liegt zunächst bei rund 3500 Metern und sinkt bis am Abend gegen 3000 Meter ab.
Am Samstag zieht ein weiteres Höhentief von Frankreich zum westlichen Mittelmeer. Nach einer vorübergehenden Beruhigung nimmt die Niederschlagsaktivität im Tagesverlauf wieder zu. Dabei sind zum Teil kräftige Niederschläge möglich. Je nach Zugbahn des Tiefs variiert der Schwerpunkt der Niederschläge, die Streuung in den Modellen ist noch sehr gross. Verbreitet sind 15 bis 30 mm möglich, regional sind 40 bis 70 mm möglich. Die Schneefallgrenze liegt weiterhin um 3000 Meter.