Seit Donnerstag fielen ergiebige Niederschläge, die zu einem Anschwellen der Fliessgewässer auf der Alpennordseite geführt haben. An einigen kleineren Flüssen wurde punktuell die Gefahrenstufe 2 (mässige Gefahr) erreicht. Die grossen Flüsse befinden sich derzeit noch in der Gefahrenstufe 1 (keine oder geringe Gefahr), ihre Pegel steigen jedoch an. Auch die Wasserstände der Seen verzeichnen eine Zunahme.
Die bis Samstag vorhergesagten Niederschläge werden die Bäche und Flüsse auf der Alpennordseite weiter ansteigen lassen. Da die Böden gesättigt sind und die Schneefallgrenze zwischen 1800 und 2000 Metern liegt, fliesst ein grosser Teil des Niederschlags direkt ab. Dies verschärft die Hochwassergefahr zusätzlich.
Angesichts der neusten Prognosen gelten weiterhin die aktuellen Hochwasserwarnungen mit folgenden Anpassungen: Die Gefahrenstufe für Thur und Hochrhein wird auf 3 (erhebliche Gefahr) angehoben. Die Warnungen der Stufe 2 werden auf die Sihl, die Limmat, die Reuss, die Linth sowie den Zürich- und Walensee ausgedehnt.