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Naturgefahrenbulletin des Bundes

Ausgabedatum: Mittwoch, 13. Januar 2016 01:00 Uhr
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Entwarnung stürmische Winde und ergiebige Schneefälle

Die starke Westströmung bleibt zwar bis Mitte Mittwoch erhalten, und in den Alpen fällt noch Schnee, aber die Warnschwellen werden nicht mehr erreicht.

Wetter

Aktuelle Situation

In den westlichen Alpen und in den Berner Alpen sind seit Sonntagmittag 80 bis 120 cm Neuschnee gefallen, lokal auch mehr. Im Flachland wurden maximale Böenspitzen von 70 bis 105 km/h gemessen, in den Bergen 110 bis 140 km/h.

Prognose

Bis Mittwochmittag werden noch 10 bis 15 cm Neuschnee erwartet, danach lassen die Schneefälle vorübergehend nach. Mit den stürmischen Westwinden, die während des ganzen Ereignisses geweht haben, fanden zum Teil grosse Schneeverwehungen statt. Am Mittwochvormittag weht weiterhin ein starker Westwind mit Böen im Flachland von 40 bis 60 km/h und 80 bis 100 km/h in den Bergen. In der zweiten Tageshälfte des Mittwoch lässt der Wind allmählich nach, in den tiefen Lagen stellt er am Abend fast gänzlich ab.

Fliessgewässer und Seen

Aktuelle Situation

Regen und Schneeschmelze führten in den letzten Tagen wiederholt zu verbreiteten Abflussanstiegen auf der Alpennordseite, insbesondere in den kleineren und mittleren Flüssen der Westschweiz. Die registrierten Abflussmengen verblieben zumeist unterhalb der Gefahrenstufe 2. Einzig die Broye überschritt am Montagmorgen vorübergehend die Schwelle zur Gefahrenstufe 2. Infolge der Niederschläge der letzten Tage weisen viele Fliessgewässer im Jura und im Mittelland immer noch deutlich überdurchschnittliche Abflussniveaus auf. Die Pegel der Jurarandseen und des Genfersees stiegen aufgrund der erhöhten Zuflüsse markant an. Gefahrenstufen wurden aber nicht erreicht. Die Abflüsse aus dem Bielersee sowie dem Genfersee wurden in den letzten Tagen erhöht. Sie befinden sich jedoch unterhalb der Gefahrenstufe 2.

Prognose

Mit sinkender Schneefallgrenze und nachlassenden Niederschlägen entspannt sich die allgemeine Situation. Die Warnung kann somit aufgehoben werden. Die Seepegel werden voraussichtlich noch mehrere Tage auf erhöhtem Niveau verbleiben, ebenso die Aare unterhalb des Bielersees und die Rhone unterhalb des Genfersees.

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