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Naturgefahrenbulletin des Bundes

Ausgabedatum: Sonntag, 21. Juli 2019 11:15 Uhr
Nächste Information: Montag, 22. Juli 2019 11:00 Uhr


Starke Hitzewelle, zunächst im Süden, dann auch im Norden 

In den Niederungen der Alpensüdseite wird ab Montag eine starke Hitzewelle erwartet. Am Dienstag wird die Hitzwelle auch die Alpennordseite erfassen. Die Hitzewelle dürfte bis mindestens kommenden Freitag anhalten. 
Prozess Stufe Betroffene Gebiete von bis
Hitze 3 Basso Moesano, Mittel- und Südtessin 22.07.19, 12 Uhr 26.07.19, 18 Uhr

Wetter  (Stand: 21.07.2019, 11:15 Uhr)

Aktuelle Situation

Über Mitteleuropa baut sich eine Hochdruckzone auf, was zu einer deutlichen Erwärmung der Luftmasse im Alpenraum führt.

Prognose

Der Luftdruck über Mitteleuropa verstärkt sich in den nächsten Tagen weiter. Die Zufuhr von heisser Luft aus den Subtropen dauert an. In West- und Mitteleuropa wird daher eine starke Hitzwelle erwartet, die mehrere Tage andauern wird und ab Dienstag die Niederungen der ganzen Schweiz erfasst.

Auf der Alpensüdseite werden heute Sonntag schon Höchsttemperaturen von 31 Grad und Feuchtigkeitswerte zwischen 45 und 55 % erwartet, sodass der Hitzindex den kritischen Wert von 90 lokal übersteigt. Ab morgen Montag liegen die Höchsttemperaturen weit über 31 Grad, sodass der Hitzeindex verbreitet über dem kritischen Wert liegt. Nördlich der Alpen wird die Luftmasse durch die aufkommende Bise etwas trockener und der Hitzeindex bleibt bis morgen Montag noch unter der kritischen Marke.

Ab Dienstag werden die Höchsttemperaturen in den Niederungen der ganzen Schweiz 33-35 Grad betragen, im Norden können an einzelnen Orten Spitzenwerte von 36-38 Grad auftreten. Die Luftfeuchtigkeit schwankt in der Regel zwischen 25 und 45%. Der Hitzeindex wird zum Teil deutlich über 93 liegen.
In der Nacht sinken die Temperaturen auf der Alpensüdseite meist auf 21-22 Grad, im Norden auf 16-22 Grad. Somit wird es einige tropischen Nächte geben, dies vor allem auf der Alpensüdseite. In städtischen Gebieten werden die nächtlichen Temperaturen infolge der langsameren und weniger ausgeprägten Wärmeabstrahlung um einige Grade höher sein.

Aufgrund der verfügbaren Vorhersageunterlagen wird die Hitzwelle bis mindestens kommen Freitag, 26. Juli dauern.

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