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Rutschung in Leitern Dallenwil
30.08.2005 - Leitern Dallenwil, Kt. Nidwalden, CH

In Dallenwil ereignete sich während dem Unwetter 2005 eine Rutschung auf Fels mit ausgelöster Hangmure. Sekundär löste sich daraus zudem Stein- und Blockschlag. Die Bodenbeschaffenheit ist kiesig-siltig. Im unteren Bereich des Ausbruchs wurde Fels frei gelegt. Das Material weist eine tiefe Fliessgrenze auf und neigt zur Verflüssigung und zur Bildung von Hangmuren.
Die Anrissbreite misst 90m und die Anrissfläche beträgt 100 Aren. Das Hangmurenmaterial rutschte und rollte bis auf die Wiesenstrasse und überschüttete diese. Ausserdem wurde der Mast der Wiesenbergseilbahn von 2m hoch springenden Steinen getroffen und das Dach einer Kapelle wurde beschädigt.  

Bild: Amt für Bevölkerungsschutz NW, Oberdorf

Risk Management in Switzerland
08.12.2004 -

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Provisorische Schutzmassnahmen
28.05.2004 - Schlans (Kanton Graubünden)

nach dem Unwetter vom November 2002

Bild: Andreas Götz, PLANAT und Bundesamt für Wasser und Geologie (BWG)

Starker Geschiebetransport im Buoholzbach bei Oberdorf
24.08.2005 - Buoholzbach, Oberdorf, Kt. Nidwalden, CH

Die Niederschlagsintensität  lag beim Buoholzbach mit 50 m³/s im Bereich eines 30 bis 100-jährlichen Ereignisses. Durch das Zusammenwirken von Rutschungen und Hochwasser und die lange erosive Phase verstärkten sich die Wildbachprozesse. Der Buoholzbach erreichte seine Abflussspitze am 22. August um 18.00 Uhr. Der Hochwasserfluss dauerte nach Erreichen der Spitze noch während ca. 8 Stunden an. In dieser langen erosiven Phase wurden die Gerinne im Ober- und Mittellauf komplett ausgeräumt. Die abgelagerte Geschiebefracht und das Holz haben den Geschiebesammler bei weitem überlastet.  Der Geschiebesammler des Buoholzbaches liegt einige hundert Meter vor der Einmündung in die Engelberger Aa bei Dallenwil.   

Bild: Tiefbauamt NW, Stans / Amt für Bevölkerungsschutz NW, Oberdorf

"Der Hagel" (2)
05.07.1999 - Bösingen, Kt. Freiburg, CH

Am 05.07.1999 waren das Mittelland und die Westschweiz von starken Gewittern betroffen. Die Gewitter führten zu grossen Schäden an Gebäuden, Fahrzeugen und Landwirtschaftskulturen. Der Hagel war in den Regionen westlich von Bern und in den angrenzenden Freiburger Bezirken am stärksten. Das Schadensausmass liegt in den Kantonen Bern und Freiburg in zweistelliger Millionenhöhe. Im Kanton Freiburg wurden über 2000 Häuser durch die Hagelkörner beschädigt, im Weiler Bärfischenhaus bei Mühleberg BE erschlug der Hagel mehrere Schafe.
Die grössten Hagelkörner hatten einen Durchmesser von 75 mm und wogen 280 Gramm.

Teil 1 der beiden Filme zeigt den Hagel bei Bösingen.
Teil 2 zeigt einige Bilder zu den entstandenen Schäden.

Mit freundlicher Genehmigung von:
P. Ecoffey, Kantonale Gebäudeversicherung des Kantons Freiburg,
ECAB/KGV Fribourg
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Die Leitgedanken der PLANAT
04.02.2003 -

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Tsunami
2002 -

Bild: National Geophysical Data Center NGDC, USA

Schattenbachlawine (6)
07.02.2003 - Walenstadt, Kt. St. Gallen, CH

Bild: Kanton St. Gallen
 
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