Naturgefahren
Naturgefahren schliessen alle Vorgänge und Einwirkungen der Natur ein, die für den Menschen und für Sachwerte schädlich sein können.
Naturgefahren werden aufgrund ihrer Ursache in drei verschiedene Gruppen gegliedert:
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Hydrologische / meteorologische Naturgefahren
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Geologische Naturgefahren
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Biologische Naturgefahren
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Welche Naturgefahren drohen in der Schweiz?
Die Schweiz ist oft von Hochwassern, Stürmen, Rutschungen und Lawinen betroffen. Weniger häufig sind Trockenheit, Hitze- oder Kältewellen. Starke Erdbeben sind selten, wie die Geschichte zeigt können sie aber auch in der Schweiz vorkommen.
Die gesetzlichen Bestimmungen sehen den Schutz von Mensch, Umwelt und erheblichen Sachwerten vor den Folgen von Naturgefahren vor. Heute wird in der Schweiz versucht, den Auswirkungen von Naturgefahren mit Hilfe eines integralen Risikomanagements zu begegnen. In einer Risikoanalyse werden die Naturgefahren selbst (Gefahrenanalyse) und die gefährdeten Objekte (Expositions- und Folgenanalyse) untersucht, um aufgrund einer Risikobewertung Schutzdefizite festzustellen und geeignete Massnahmen zu konzipieren. Die Massnahmen werden schliesslich aufgrund eines Kosten-Nutzen-Vergleiches und unter Berücksichtigung der verschiedenen Interessen und der Verhältnismässigkeit abgewogen.
Naturkatastrophen, auch von verheerendem Ausmass, hat es in der Schweiz schon immer gegeben. Da die Siedlungen immer dichter und die Sachwerte immer grösser werden, hat in den vergangenen Jahrzehnten das Schadenausmass bei vergleichbarer Natureinwirkung erheblich zugenommen.
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