Gefahrenkarten: Bis 2011 noch grosse Anstrengungen der Kantone notwendig
Rund zwei Drittel der Gefahrenkarten der Schweiz sind erstellt. Das zeigt die neueste Erhebung des Bundesamts für Umwelt BAFU. Um die vom Bund gesetzte Frist bis Ende 2011 für die Erarbeitung der Gefahrenkarten einhalten zu können, müssen die Kantone noch grosse Anstrengungen machen.
Seit 10 Jahren sind die Kantone mit Unterstützung des Bundes daran, Gefahrenkarten zu erarbeiten. Gefahrenkarten zeigen auf, welche Siedlungsräume durch Naturgefahren bedroht sind. Gemäss der neuesten Erhebung des Bundesamts für Umwelt BAFU sind heute bereits rund zwei Drittel der Gefahrenkarten der Schweiz realisiert.
Der Bund hat den Kantonen für die Erarbeitung der Gefahrenkarten eine Frist bis Ende 2011 gesetzt. Um in den kommenden zwei Jahren das letzte Drittel zu realisieren, müssen die Kantone noch grosse Anstrengungen machen. Es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass vorab grosse Kantone die Frist nicht einhalten können und mehr Zeit brauchen.
Dort, wo die Gefahrenkarten bestehen, müssen die Gemeinden die raumplanerische Umsetzung in die Nutzungsplanung rasch anpacken, damit die Risiken durch Naturgefahren nicht weiter zunehmen.
Die Gefahrenkarten können bei vielen Kantonen direkt auf dem Internet konsultiert werden. Eine detaillierte Übersicht über den Stand der Erstellung sowie weiter führende Links finden sich unter www.bafu.admin.ch/showme.
Medienmitteilung des Bundesamtes für Umwelt BAFU:
http://www.bafu.admin.ch/dokumentation/medieninformation/00962/index.html?lang=de&msg-id=32703
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