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Noch 40 Prozent der Gefahrenkarten fehlen

Gemäss der neusten Erhebung des Bundesamtes für Umwelt BAFU über den Stand der Gefahrenkartierung in der Schweiz lagen am 1. Januar 2009 knapp 60 Prozent der Gefahrenkarten vor. Das sind rund 10% mehr als vor einem Jahr.

Der Bund hat den Kantonen für die Erarbeitung der Gefahrenkarten eine Frist bis 2011 gesetzt. Anfang 2009 lagen gemäss der Erhebung des BAFU knapp 60% der Gefahrenkarten vor, rund 10% mehr als vor einem Jahr.

Um in den kommenden drei Jahren die restlichen 40% zu erstellen, haben die Kantone die Realisierung der Gefahrenkarten beschleunigt. Es sind aber noch beträchtliche Anstrengungen notwendig, um das Ziel zu erreichen.

Grundlage für die Planung

Gefahrenkarten zeigen auf, welche Siedlungsräume durch Naturgefahren bedroht sind. Aus ihnen lässt sich ablesen, welche Flächen überschwemmt werden können, wo Lawinen herunterkommen und welcher Hang ins Rutschen geraten kann. Sie geben zudem Informationen, wie häufig und intensiv die Ereignisse in einem Gebiet auftreten können. Gefahrenkarten dienen der Nutzungsplanung, um Gefahrengebiete zu meiden und der Planung von technischen Schutzmassnahmen. Zudem sind sie ein wichtiges Instrument bei der Notfallplanung.

Medienmitteilung des Bundesamtes für Umwelt (BAFU):
http://www.bafu.admin.ch/dokumentation/medieninformation/00962/index.html?lang=de&msg-id=28022

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