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PLANAT erhält vom Bundesrat grünes Licht für Weiterführung des Aktionsplans

Der Bundesrat will die Anstrengungen zum optimalen Schutz vor Naturgefahren weiter vorantreiben. Er hat die Nationale Plattform für Naturgefahren PLANAT beauftragt, im Rahmen eines Aktionsplans 2009-2011 noch vorhandene Lücken bei Grundlagen und Instrumenten zu schliessen.

Bevölkerung, Sachwerte und natürliche Lebensgrundlagen sollen vor Naturgefahren optimal geschützt werden. Deshalb hat der Bundesrat im Jahr 2005 die Nationale Plattform für Naturgefahren PLANAT (siehe Kasten) beauftragt, die Instrumente für ein integrales Risikomanagement zu verbessern, den Risikodialog unter den Betroffenen zu fördern und Grundlagen zu den Themen Risikokonzept, Schutzziele, Risikokommunikation sowie Controlling zu erarbeiten.

In ihrem Bericht zuhanden des Bundesrats legt die PLANAT Rechenschaft über ihre Tätigkeit in den Jahren 2005 bis 2008 ab. Für das integrale Risikomanagement wurden neue Instrumente geschaffen und wesentliche Wissenslücken geschlossen. Die durchgeführten Grundlagenarbeiten für einen breit abgestützten Risikodialog erleichtern die zielgerichtete Kommunikation unter den Beteiligten.

Im Rahmen einer Studie wurde auch erstmals eine Übersicht über die jährlichen Aufwendungen zum Schutz vor Naturgefahren erstellt. Sie zeigt, dass in der Schweiz durch Bund, Kantone, Gemeinden und Private jährlich 2,9 Milliarden Franken in den Schutz vor Naturgefahren investiert werden. Dies entspricht 0,6 Prozent des Bruttoinlandproduktes oder umgerechnet 400 Franken pro Einwohnerin und Einwohner und Jahr.

Gestützt auf die Berichterstattung der PLANAT hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 6. März 2009 beschlossen, die Arbeiten im Rahmen eines Aktionsplans 2009-2011 weiterzuführen und noch bestehende Lücken bei Grundlagen und Instrumenten zu schliessen.

Die erforderlichen finanziellen Mittel von rund 800'000 Franken pro Jahr werden durch die involvierten Bundesstellen (siehe unten) im Rahmen ihrer vorhandenen Ressourcen bereitgestellt.

Die Nationale Plattform für Naturgefahren PLANAT
Um die Prävention zu verbessern, hat der Bundesrat 1997 die „Nationale Plattform für Naturgefahren“ – kurz PLANAT – geschaffen. Ziel dieser 20-köpfigen ausserparlamentarischen Fachkommission ist es, Lücken in der Sicherheitsplanung aufzudecken, Strategien für ein umfassendes Risikomanagement zu entwickeln und dessen praktische Umsetzung anzuregen. Die PLANAT wird unterstützt durch folgende Bundesstellen: Bundesämter für Umwelt BAFU, Raumentwicklung ARE, Bevölkerungsschutz BABS, Landwirtschaft BLW sowie die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA.

Nationale Plattform Naturgefahren PLANAT
Kontakt

Medienmitteilung des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK:
http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=25682


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