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Naturgefahrenbulletin des Bundes

Ausgabedatum: Freitag, 18. September 2015 11:00 Uhr
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Prozess Stufe Betroffene Gebiete von bis
Regen 3 Mittelbünden, Moesano, Urner Alpen, nördliches Tessin 16.09.15, 18 Uhr 18.09.15, 12 Uhr

Entwarnung intensiver Dauerregen im Süden sowie am zentralen Alpenhauptkamm und Ende der Hochwassergefahr im Tessin.

Der intensive Dauerregen auf der Alpensüdseite und in den angrenzenden Gebieten ist zu Ende. Die Niederschlags- und Hochwasserwarnungen werden aufgehoben.

Regen

Aktuelle Situation

Das für die ergiebigen Niederschläge im Mittel- und Nordtessin sowie am zentralen Alpenhauptkamm verantwortliche Tiefdruckgebiet zieht nach Osten ab und verliert an Einfluss auf unser Wetter.

Somit werden die Warnungen vor intensiven Niederschlägen aufgehoben.

In den vergangenen 48 Stunden sind im Mittel- und Nordtessin verbreitet zwischen 100 und 200 mm, in einem schmalen Streifen zwischen Centovalli, Verzascatal und mittlerer Leventina 250 bis 300 mm Niederschlag gefallen. In den angrenzenden Gebieten am Alpenhauptkamm wurden hingegen meist 30 bis 50 mm registriert.

Prognose

Auf Grund der immer noch instabilen Luftschichtung kommt es heute lokal noch zu weiteren Schauern oder Gewittern, die allerdings nur noch von mässiger Intensität sind.

Fliessgewässer und Seen

Aktuelle Situation

Die Fliessgewässer im Tessin und den nördlich angrenzenden Regionen haben auf die Niederschläge reagiert und sind stark angestiegen. In der bewarnten Region erreichten einige Flüsse die Gefahrenstufe 2, wie beispielsweise der Vorderrhein in Ilanz, die Reuss in Andermatt oder die Maggia in Locarno. Der Ticino in Bellinzona blieb knapp unterhalb der Gefahrenstufe 2. Auch im Oberwallis reagierten die Flüsse mit starken Abflusszunahmen, die Spitzen blieben aber ebenfalls unterhalb der Gefahrenstufe 2.

Prognose

Am Freitagnachmittag sinken die Pegelstände an Bächen und Flüssen. Die Warnung kann somit aufgehoben werden. Der Lago Maggiore wird bis in die Nacht auf Samstag noch weiter ansteigen. Sein Pegelhöchststand verbleibt aber unterhalb der Gefahrenstufe 2.

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