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Naturgefahrenbulletin des Bundes

Ausgabedatum: Sonntag, 16. August 2015 12:30 Uhr
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Aufhebung der Hochwasserwarnung für den Alpennordhang und das Wallis

Die Pegelstände sinken. Somit kann die Hochwasserwarnung für kleine und mittlere Flüsse der betroffenen Regionen aufgehoben werden.

Wetter

Aktuelle Situation

Der Alpenraum liegt im Einflussbereich einer Tiefdruckrinne, die vom Nordatlantik bis Italien reicht. Ab Montag wird die Tiefdruckrinne langsam nach Osten abgedrängt, und es fliesst allmählich weniger feuchte Luft zur Schweiz.

In den vergangenen 48 Stunden sind im Wallis zwischen 40 und 70 Liter Niederschlag gefallen, die Schneefallgrenze sank von 3500 Meter langsam gegen 2500 Meter. Am westlichen und zentralen Alpennordhang fielen im selben Zeitraum 30 bis 50 Liter, am östlichen Alpennordhang rund 20 Liter Niederschlag.

Prognose

Die Hauptniederschlagsphase ist beendet. In den kommenden 24 Stunden fallen weitere 5-10 Liter Niederschlag.

Fliessgewässer und Seen

Aktuelle Situation

Die teilweise starken Gewitterregen in der Nacht von Freitag auf Samstag liessen die Zuflüsse zur Rhone und die Rhone teilweise markant ansteigen. An der Massa bei Blatten sowie an der Vispa in Visp wurde die Gefahrenstufe 2 erreicht. Aber auch andere ungemessene Zuflüsse zur Rhone erreichten erhöhte Abflüsse. An der Rhone wurde in Sion und Branson die Gefahrenstufe 2 knapp verpasst. Eine zweite Regenfront ab Samstagnachmittag führte wiederum zu Pegelanstiegen an den Zuflüssen zur Rhone sowie in den Einzugsgebieten des Berner Oberlands (Kander, Lütschine). Die Gefahrenstufe 2 wurde aber an keinem Fluss mehr erreicht. Die Pegel der Seen blieben mehrheitlich stabil.

Prognose

Die prognostizierten Niederschläge bis am Montagmorgen sind nur noch schwach und nicht mehr flächig. Deshalb sinken die Abflüsse in den betroffenen Regionen des Wallis und am Alpennordhang  in den nächsten Stunden weiter und erreichen die Gefahrenstufe 2 nicht mehr. Bis am Montag dürften die Pegelstände der Flüsse wiederum mehrheitlich für die Jahreszeit normale Werte aufweisen. An den Seen bleiben die Wasserstände in den nächsten Tagen meist stabil. Die bestehenden Warnungen können somit aufgehoben werden.

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