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Naturgefahrenbulletin des Bundes

Ausgabedatum: Dienstag, 7. Oktober 2014 14:45 Uhr
Nächste Information: Mittwoch, 8. Oktober 2014 09:00 Uhr

Prozess Stufe Betroffene Gebiete von bis
Regen 3 Waadtländer und Neuenburger Jura, Genferseebecken, westliches und zentrales Mittelland 07.10.14, 15 Uhr 08.10.14, 09 Uhr
Hochwasser 2 Genferseebecken, westlicher Jura, westliches Mittelland, zentrales Mittelland 07.10.14, 15 Uhr 08.10.14, 12 Uhr

Hochwasserwarnung für die Westschweiz

Von Dienstagmittag bis Mittwochmittag fällt in der Westschweiz ergiebiger Regen. Dies führt an kleinen und mittleren Flüssen zu einer erhöhten Hochwassergefahr.

Wetter

Aktuelle Situation

Eine Luftmasssengrenze verharrt während der Nacht stationär nördlich des Jurabogens, während auf ihrer Vorderseite anhaltend feuchtlabile Luft vom Mittelmeeraum zur Westschweiz einfliesst.

Prognose

Im Verlauf des Dienstagabends und der Nacht auf Mittwoch fallen dabei westlich einer Linie Montreux-Schaffhausen wiederholt Niederschläge mit Schauercharakter oder gar eingelagerten Gewittern. Nach letztem Stand der Vorhersagerechnungen, welche im Verlauf des Dienstagvormittags die Niederschlagssummen in den westlichen Landesteilen laufend nach oben korrigierten, können in den den gewarnten Gebieten der Romandie sowie des angrenzenden Sensebezirks rund 50 bis 80 Liter Niederschlag in einer kurzen Periode am Dienstagabend fallen. In den daran angrenzenden Gebieten der westlichen Voralpen und des Jurabogens sind 30 bis 50 Liter vorhergesagt. Die Niederschläge weisen einen Schauercharakter auf, oder sind vereinzelt gar von Gewittern durchsetzt. Am Mittwochmorgen lassen die Niederschläge rasch nach.
 

Fliessgewässer und Seen

Prognose

Die vorhergesagten Niederschläge können insbesondere in kleinen und mittleren Fliessgewässern der betroffenen Regionen lokal zu kurzfristigen und starken Abflusszunahmen führen. Der kritische Zeitraum dauert von Dienstag, 15 Uhr bis Mittwoch, 12 Uhr. Es ist nicht möglich, exakt abzuschätzen, welche Einzugsgebiete am stärksten betroffen sein werden. In grösseren Gewässern werden nach derzeitiger Vorhersage keine Warnschwellen überschritten.

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